04 Jun 2014
Juni 4, 2014

Bundestrainer ohne Lappen

Bundestrainer Jogi Löw verliert seinen Führerschein

Das auch Prominente in die Führerscheinfalle tappen ist allseits bekannt. Doch jetzt hat es unseren Bundestrainer Jogi Löw erwischt. Dieser scheint wohl stetig das Tempolimit überschritten zu haben und musste sich schon mehrmals mit der Polizei und einigen Knöllchen auseinandersetzen.

Fotolia_67345559_XSWer zu schnell fährt, dem drohen Punkte in Flensburg. Wie hoch das Konto belastet wird hängt natürlich immer von dem jeweiligen Vergehen ab. Der neue Bußgeldkatalog 2014 hat da einige Änderungen mit sich gebracht.

Geschwindigkeitsüberschreitungen kosten da schnell mal ein oder zwei Punkte, bei schweren Verkehrsdelikten kann sogar der sofortige Führerscheinentzug drohen. Jogi Löw ordnet sich hierbei wohl in erstere Kategorie ein und sammelt fleißig einen Punkt nach dem anderen. Am 27. Mai 2014 bestätigte dieser entsprechende Presseberichte, nach denen er seinen Führerschein verloren haben soll. Als der Deutsche Fußballbund zu Jogis Vergehen befragt wurde zitierte dieser seinen Bundestrainer wie folgt: „Selbstverständlich stehe ich dazu, dass ich manchmal leider zu schnell gefahren bin. Ich weiß, dass ich mich hier zügeln muss. Ich habe meine Lektion gelernt und werde mein Fahrverhalten ändern“.

Führerschein mindestens sechs Monate weg

Mehrere Medienanstalten berichteten über den Vorfall und machten Löws rasante Fahrweise zum Landesgespräch. Erste Berichte tauchten im Schleswig-Hosteinischen Zeitungsverlag auf, welcher auf den Führerscheinentzug des Bundestrainers hinwies. Die Bildzeitung schrieb anschließend, dass Löw sechs oder mehr Monate ohne Führerschein auskommen müsse. Weiter hieß es, dass der Bundestrainer schon im März 2014 ganze 18 Punkte in Flensburg gesammelte hatte und kurzerhand seinen Führerscheins abgeben musste. Auf eine Anfrage des Flensburger Tagesblattes bestritt dessen Anwalt jedoch die Vorwürfe und versuchte die Medienberichte herunterzuspielen.

Verkehrssünder im Dienstfahrzeug

Fotolia_81903538_XSDie meisten Fahrten, bei denen Geschwindigkeitsüberschreitungen vorgekommen sein sollen, habe Löw übrigens mit dem DFB-Dienst-Mercedes gemacht. Um sich der Problematik zu stellen, äußerte sich Löw wie folgt gegenüber den Medien: „Es gibt da nichts schönzureden, natürlich muss ich jetzt mit den Konsequenzen leben und nutze häufig die Bahn“. Anscheinend sieht der Bundestrainer die ganze Sache recht gelassen und nimmt das sechsmonatige Fahrverbot als willkommene Lektion, welche ihm hoffentlich eines besseren belehrt. Der DFB-Generalsekretär Helmut Sandrock fügte anschließend noch folgendes hinzu: „Joachim Löw hat uns bereits vor einiger Zeit darüber informiert, dass er den Führerschein abgeben musste. Wir wissen, dass sich Jogi selbst am meisten darüber ärgert.“ Auch hier hat man sich anscheinend mit dem Problem des Führerscheinentzugs abgefunden und stellt sich gänzlich hinter seinen Trainer.

Alles halb so schlimm – Bierhoff winkt den Medienrummel ab

Um die ganze Sache auf den Punkt zu bringen, meldete sich letztendlich noch Nationalmannschaftsmanager Oliver Bierhoff bei der täglichen Pressekonferenz im Südtiroler Teamquartier: „Das ist nichts Besonderes, so etwas passiert. Wir werden mit unserem Generalsponsor Mercedes-Benz sprechen, dass man Jogi nur noch Autos gibt, die tempolimitiert sind“. Dieser nimmt die Vorkommnisse wohl recht humorvoll und sagte weiter: „Wir wollen immer Vorbild sein, aber wir sind auch Menschen. Ich sehe nicht die Gefahr, dass Jogi als Raser durchgeht.“. Neben den Tempoverstößen soll Löw jedoch auch mit einem Handy am Steuer erwischt worden sein. Dies macht die Sache zwar nicht viel schlimmer, half aber bestimmt dabei das Punktekonto in Flensburg noch schneller ansteigen zu lassen. Im Übrigen wurde Löw schon 2006, als er noch Co-Trainer war, zusammen mit seinem damaligen Chef Jürgen Klinsmann erwischt, als er zu schnell gefahren ist.

Aus dieser Sache lernt man wohl, das auch Prominente nur Menschen sind und schnell mal gegen das Gesetzt verstoßen können. Ein EU-Führerschein aus dem Ausland wäre hier eine gute Lösung für Jogi Löw gewesen – Bahn fahren geht natürlich auch..

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Quelle: AutoBILD